22. Juni 2017

Richtbaubegehung des Bettenhauses im Bundeswehrkrankenhaus Berlin

Am 22.06.2017 fand die Richtbaubegehung zur Baumaßnahme „Sanierung des Bettenhauses 1.1 inkl. der Türme 1.4 und 1.6“ im Bundeswehrkrankenhaus Berlin statt.

Bei dem Begriff der Richtbaubegehung handelt es sich um einen Kunstbegriff, der in Anlehnung an das klassische Richtfest aufgrund der Durchführung der Maßnahmen in einem bereits bestehenden Gebäude abgewandelt wurde.

„Das Dach ist fertig, die Treppen sind drin, bald folgt der Rest!“, mit diesen Worten begrüßte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung zur Richtbaubegehung. Ein Meilenstein der Sanierungsarbeiten des Bettenhauses des Bundeswehrkrankenhauses ist somit erreicht. Alle Redner dankten den an der Fertigstellung Beteiligten für die bisher geleistete Arbeit. Besonderer Dank galt dabei den ausführenden Firmen und den anwesenden Handwerkern, verbunden mit den besten Wünschen für die erfolgreiche Fertigstellung des Gebäudes.

Die Maßnahme ist mit einem Bauvolumen von rd. 30 Mio. Euro ein wesentlicher Baustein der langfristigen Entwicklung dieser besonderen Liegenschaft der Bundeswehr in Berlin-Mitte und soll bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen sein.

Das Bettenhaus bildet seit 1982 das Hauptgebäude des gesamten Krankenhauskomplexes. Zur Baumaßnahme gehören 2 denkmalgeschützte Türme aus dem Jahr 1850, die an das Bettenhaus anbinden.

Mit der Sanierungsmaßnahme werden insgesamt 199 Betten und zentrale Einrichtungen für die Fachärztlichen Untersuchungsstellen realisiert sowie die Anforderungen an den heutigen Standard, dem aktuellen Stand der Technik erfüllt, insbesondere den Anforderungen an den Brandschutz und Hygiene sowie der Energieeffizienz. Im Vorfeld der Sanierung des Bettenhauses wurden auf der Liegenschaft Interime hergerichtet, um Ersatzflächen zum Freizug des Gebäudes zu schaffen.

DGS ist für die Projektsteuerung verantwortlich. Die Realisierung erfolgt unter laufendem Krankenhausbetrieb und erfordert ein hohes Maß an logistischer Planung und Abstimmung mit allen Beteiligten, insbesondere dem Nutzer, der Feuerwehr und dem Betreiber. Darüber hinaus koordiniert die DGS die Baustellenlogistik, mit weiteren parallel durchzuführenden Baumaßnahmen auf der Liegenschaft.

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